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Was?
Maler willst Du werden?

Charly

»Lern gefälligst was Anständiges!«

Was macht man dann als junger Knabe? Man wird natürlich Grafiker. Und studiert heimlich nebenbei an der "Famous Artist School". So bleibt nicht nur das Gefühl des Kunstschaffens erhalten. Die Idee erwies sich als erfolgreich: 1970 bis 1980 konnte ich mir Tage und Nächte als Grafiker und später als Artdirector in Agenturen in München, Düsseldorf und Freiburg um die Ohren schlagen, um anschließend als Freier Grafiker in Hamburg für Kreativbüros wie Scholz & Friends, McCann, FCB, JWT und anderen Unternehmen Ideen und ganze Kampagnen zu gestalten.

Das war spannend, motivierend - und durchaus erfolgreich.

Wer den Agenturbetrieb kennt, weiß, dass das auch ein sehr anstrengendes Leben ist. Ein Vorteil: Die ständige Begegnung mit dynamischen, interessanten und kreativen Leuten. Das hat meine Leidenschaft für die Malerei weiter befeuert. Und nachdem ich das Joch der "unanständigen" Arbeit des Malers aus meiner Kindheit abgeworfen hatte, wurde der Griff zu Pinsel, Spraypistole oder Maus nicht nur zur Erholung, sondern zur wahren Erfüllung. Seit 1976 konnte und kann man das erleben in Ausstellungen in Bonn, Wuppertal, Freiburg, Kiel, Berlin und Hamburg. Und da lebe ich noch heute: in Hamburgs schönem Stadtteil Altona.

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Portraitfotos: © Thomas Byczkowski